Psychohygiene und Alltagsstrategien neurodivergenter Menschen
- Publicado
- Servidor
- Zenodo
- DOI
- 10.5281/zenodo.18698862
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Psychohygiene und alltagspraktischen Strategien zur Förderung psychischer Gesundheit aus einer neurodivergenten Perspektive, mit besonderem Fokus auf Autismus. Im Zentrum stehen körperbasierte, sensorische, kreative und spirituelle Praktiken, die autistische Menschen im Alltag zur Selbstregulation und Stabilisierung nutzen. Die theoretische Rahmung basiert auf Konzepten der Neurodiversität, des Embodiment und der Disability Studies. Ziel ist es, erfahrungsbasiertes Wissen mit wissenschaftlichen Perspektiven zu verbinden und konkrete Handlungsempfehlungen für eine differenzsensible Praxis in Beratung, Bildung, Gesundheitsförderung und Selbstvertretung zu formulieren. Die Arbeit richtet sich an Fachpersonen, Aktivist*innen und Betroffene gleichermaßen und versteht sich als Beitrag zu einer inklusiveren Gesundheitskultur.